Die deutsche Sopranistin Katharina Hagopian wird von der nationalen und internationalen Presse für ihre "betörend schönen Farben", "ätherischen Höhen" sowie "differenzierten und tiefgründigen Darstellungen großer Opernrollen” gelobt.

 

In der laufenden Spielzeit 2016/17 am Theater Aachen verkörpert sie die Eurydice (Orpheus ed Eurydice) sowie Nella (Gianni Schicchi), Schwester Genovieffa (Suor Angelica) und Echo (Ariadne auf Naxos). Für die kommende Spielzeit 2017/18 sind Ottavia (Krönung der Poppea), Donna Anna (Don Giovanni) und Mme Lidoine (Dialog der Karmeliterinnen) vorgesehen. 

 

2008 gab sie ihr Operndebüt mit der Mannes Opera in New York als Mme Lidoine (Dialog der Karmeliterinnen) und sang im Jahr darauf die Rosalinde (Die Fledermaus) beim Martina Arroyo Prelude to Performance-Programm. In der Spielzeit 2010/11 trat sie in zahlreichen Liederabenden, Konzerten und Opernvorstellungen als Mitglied des renommierten Internationalen Opernstudio in Zürich auf. Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist sie als Solistin im Ensemble des Theaters Aachen, Deutschland, zu erleben. Sie stand hier bisher unter anderem als Micaela (Carmen), Contessa Almaviva (Le Nozze di Figaro), Pamina (Zauberflöte), Ginevra (Ariodante), Alcina (Alcina), Rosalinde (Die Fledermaus), Marie (Verkaufte Braut), Prinzessin (UA Prinzessin im Eis) und Agathe (Der Freischütz) auf der Bühne. Sie sang die Ginevra auch am Landestheater Salzburg und gastierte mit der Partie der Alice Ford (Falstaff) beim Opern Festival Berbiguieres. 2014 war sie erneut als Alcina zu erleben, diesmal in New York City. Besonders ihre Alcina wurde von der internationalen Presse gefeiert: ...Her voice full of heat as the sorceress Alcina, the soprano Katharina Hagopian was sometimes poignantly needy and sometimes a funny caricature of rage (The New York Times), ...Mit warmen Sopran setzt Katharina Hagopian die Leiden der Zauberin wunderbar um, findet in ihrer Wut zu regelrecht dramatischen Ausbrüchen... (Online Music Magazine), hier trifft ...wohltönende, vokale Ausgereiftheit auf sinnliches Flair... (Grenzecho) und ihr ...gelingt der Spagat zwischen zu Herzen gehender Gesangskunst und Bühnenpräsenz u.a. am besten in ihrer sensationellen Interpretation der Arie 'Ombre Pallide'... (Aachener Zeitung). 

 

Katharina Hagopian wirkte schon früh in ihrer Karriere als Solistin in Liederabenden, u.a. beim Schumannfest Düsseldorf, in der Carnegie Hall, Philharmonie Essen und Philharmonie Ljubljana sowie bei  internationalen Festivals der Neuen Musik mit. Frau Hagopian ist in Radio- und CD-Aufnahmen zu hören, 1. Preisträgerin des Europäischen Lied-Wettbewerbs "Euriade Vocal Concours" (Kerkrade/Niederlande), sowie 2. Preisträgerin des Wettbewerbs "Ton und Erklärung" der deutschen Wirtschaft.

 

Als versierte Konzertsängerin und Liedinterpretin tritt sie regelmäßig mit Pianisten wie Ulrich Eisenlohr, Michael Schütze, Erika LeRoux, Edward Rushton und Naré Karoyan auf. Zum Repertoire gehören Werke vom Barock bis zur Moderne. 

 

Frau Hagopian studierte bei Kai Wessel in Köln und erwarb ihre Diplome in Gesang, Musikpädagogik und Gesangspädagogik mit Bestnoten. Sie setzte ihre Studien am Mannes College The New School in New York City fort, studierte bei Amy Burton und schloss ihr MM in Gesang im Jahr 2009 mit Auszeichnung ab. Sie erhielt ein Fulbright-Stipendium (2007/08), ein DAAD-Stipendium (2008/09), sowie Stipendien der Tavitian-Stiftung, des German Forums NYC und der Horst-und-Gretl-Will-Stiftung.

 

Sie nahm teil an Meisterkursen bei Regina Resnik, Martina Arroyo, Luana DeVol, Kurt Widmer, Rudolf Piernay und Edda Moser. Derzeit arbeitet sie regelmäßig mit Snezana Stamenkovic und Franco Farina. 

 

Stand Mai 2017

 

Eine ausführliche Biographie, ein Curriculum Vitae sowie Pressemappe können auf Nachfrage zugesandt oder unter "Downloads" heruntergeladen werden.